Eine eigene Halle

Seit 1949 spielen die Oederaner Handballer auch Hallenhandball. Verständlich, dass da bald der Wunsch nach einer eigenen Sporthalle wächst.
Maßgeblicher Initiator seitens der Handballer ist Fritz Bahndorf, der sich unermüdlich für den Bau der Halle einsetzt. 1952 geht es los.
1955 findet schon das 1. Turnier in der provisorisch fertiggestellten Halle statt, 1958 ist es dann endlich soweit: Am 8. Februar findet das Eröffnungsturnier statt.
  Fritz Bahndorf
Eröffnung Halle

1955 Halle

In den nächsten Jahren finden viele hochkarätige Spiele und Turniere statt – die Halle zählt zu den modernsten in der
Region. Sogar verschiedene Nationalmannschaften
sind zu Gast!
Auch wenn die Halle heute ausgedient hat, so sind mit ihr
doch viele tolle Erinnerungen verbunden...

  Aufbauhelfer

 

Die Handballer leisten viele freiwillige Aufbaustunden,
um den Bau der Halle voranzubringen.

1960 Spiel Frankreich

 
Volle Zuschauerränge!

 


Tolle Zeiten

1952: Ein gemeinsamer Ausflug nach Königstein – schon auf der Hinfahrt gibt es zwei Buspannen...

1953: wird die Sektion Handball in die Betriebssportgemeinschaft (BSG) „Fortschritt“ Oederan der VEB Zwirnerei und Nähfadenfabrik Oederan aufgenommen. 1983 wird die BSG zu groß, man gliedert die BSG „Chemie“ aus.

  1952 Ausflug Königstein 

 

1956 Pfingsten Kulmbach    Pfingsten 1956 ist der ATSV Kulmbach aus Bayern in Oederan zu Gast, im Freundschaftsspiel unterliegt Oederan mit 12:17 (9:9). „Aus dem Rückspiel in Kulmbach wurde leider nichts. Wir durften trotz Einladung die DDR nicht verlassen - keine Ausreisegenehmigung
1958 Männermannschaft

Die Männermannschaft im Jahre 1958/59 mit ihrem Trainer Fritz Bahndorf; außerdem spielen: Herbert Bennewitz, Manfred Oehme, Hartmut Otto, Gerhard Liebs, Reiner Großer, Wolfgang Hertwig, Joachim Bartzsch, Fritz Engler, Lothar Bahndorf, Heinz Lange, Gerhard Andreas, Gerhard Köhler, Günter Hertwig

  1964 Frauenmannschaft

Mitte der 1960er-Jahre gelingt den Oederaner Handballfrauen der bisher größte Erfolg: Sie steigen unter Leitung von Werner Beyer in die DDR-Liga auf und bleiben dort auch längere Zeit. Es spielen u.a.: Doris Schremmer, Hanna Gugisch, Helga Beyer, Karin Stowasser, Christine Gloger, Renate Fritzsche, Renate Kriegel, Sybille Fischer, Annelies Meike, Christine Weißbach